Bericht 10a/185 - Publikationsvermächtnis 21
Sektion Wissenschaftliche Analytik, Behörde für evolutionäre Parasitologie
Ausgangslage
Basierend auf den vorläufigen Beobachtungen der interdisziplinären Begaffergruppe Blatta 32285 ergab sich die unten genannte evolutionäre Tendenz der statistisch ausgewählten Versuchstiere.
Beschreibung
Die Mehrzahl der beobachteten Säugetiere Spezies Homo sapiens (H.s.) zeigt ein distinktes Verhalten bei der Einrichtung der postnatalen Eiweißzufuhr. Das kulturelle Konzept von Homo sapiens in den beobachteten Habitaten (H.s. austriacensis et H.s. helvetica et H.s. germaniaensis) definiert für entbundene H.s. eine möglichst schnelle und effiziente Umstellung von Menschenmilch auf Kuhmilchprodukte.
Der technische Prozess läuft wie folgt: Trockenmilchpulver wird mit kochendem Wasser zu einer dickflüssigen Nährsubstanz vermischt. Die Nährsubstanz wird Säuglingen oral zugeführt. Dazu verwenden genannte Versuchstiere Flaschen aus folgenden Materialen:
- Bisphenol A haltigen Kunststoffen (92,5%)
- Bisphenol A freien Kunststoffen (5,5%)
- Glas (2%)
Fazit
Die Strategie von H.s. kann wie folgt zusammengefasst werden:
- Entwertung der primären Säugetierhaftigkeit durch Industrialisierung.
- Schrittweises Umfunktionieren weiblicher Geschlechtsmerkmale von Nährdrüsen zur Zwischenlagerstätte von Abfallsubstanzen silikonhaltiger Kunststoffe.
- Auslagerung von Körperfunktionen von H.s. auf Vertreterinnen der Spezies Bos primigenius taurus – dies ist die primäre Parasitologie von H.s!
- Sofortige Gewöhnung der Säuglinge an die parasitäre Lebensweise von H.s. in den beobachteten Habitaten zwecks kultureller Prädisposition mit dem offenkundigen Ziel, die parasitäre Existenzstrategie für den gesamten weiteren Lebenslauf zu fixieren.
Empfehlung an die Geschäftsführenden Schaben der Behörde für evolutionäre Parasitologie
Aus wissenschaftlicher Sicht der Begaffergruppe Blatta 32285 ist die offizielle Zuerkennung des renommierten Titels „Der irdische Megascheißparasit aller Zeiten und Welten“ an H.s. dringend anzuraten.
