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Quappsalbereien
Kolumne von Christoph Vivenz

Folge 82: Achtung, die Satirelosigkeit

„Am 20. August etwa 20.30 begleitete ich, da ich nicht draußen warten wollte, eine Freundin zur Bil-lafiliale Praterstern, die wir auf Grund der enormen Überlaufenheit gleich wieder zu verlassen im Beg-riff waren. Ein Security!-Mann wollte Einblick in mein Arbeitsgepäck nehmen, was mehrere Minuten in Anspruch genommen hätte. Als Opfer eines Gewaltüberfalls sprach ich in dieser Stresssitutation die Worte: „Ich will nicht berührt werden“. „Niemand berührt Sie!“, antwortete die bei Ihnen tätige Per-son. Im Gehen hörte ich deutlich seinen Ruf hinter uns her: „Blöde Schwuchtel.“ …
„Hey, das habe ich gehört.“ rief ich zurück, worauf keinerlei Zeichen von Bedauern oder auch nur Peinlichkeit mehr zu vernehmen war.
Ich verwahre mich entschieden gegen solche Form verbaler Gewalt und werde nicht nur bezeichnende Filiale in keiner Weise wieder in Anspruch nehmen, sondern überlegen, auf Ihr Sortiment gänzlich zu verzichten, sollten Sie nicht Schritte gegen Mitarbeiter wie den eben erwähnten deutlich machen. Ich muss Ihnen ganz unabhängig von der Meldung eines Missgriffes nicht einmal sagen, dass Sie an mir einen regelmäßigen und häufigen Kunden verlieren würden.
In Anbetracht meines persönlichen Schutzes erachte ich es als nicht relevant, hier meine echten Titel, Namen und Adresse bekannt zu geben. Sie können allerdings per Mail antworten.
Mit freundlichen Grüßen“



Dies ist eine nicht-kommerzielle Publikation satirischen Charakters
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