Je weniger sie selbst sich um eine Stellungnahme kümmern, desto
unverständlicher wird die Kommunikation mit Ihnen, mit der Sie mir ohnehin
willkürliche Schmerzen zufügen. Ja, willkürlich.
Ich erlaube mir, Sie mit dem Eindruck zu konfrontieren, dass Sie
(psychologisch gesehen) einen Machtkonflikt mit mir führen. Und das hat
nicht allein damit zu tun, dass Sie mir den Magister in Ihren allzu
spärlichen und Antworten und derer Ihrer subordinanten MitarbeiterInnen
aberkennen, während es leichter ist, gewaltsame Amtsmaßnahmen gegenüber
einer mir ohnehin Kosten bereitenden Hausverwaltung anzudrohen oder per
Feuerpolizei ausrichten zu lassen was ist denn das für ein Stil? Während
ich sie Herr Rauchfangkehrermeister nenne, während Sie immer nur Ihre
Mitarbeiter schicken, während ich nie eine auf die Anfrage eingehende
Antwort erhalte, während Sie das Gesetz auf Ihrer Seite meinen zu
behaupten, das ich längst gelesen habe? Was haben Sie persönlich gegen
mich, Sie kennen mich nicht? Haben Sie etwas gegen Hausmiteigentümer und
Mieter, die neben dem Dachboden wohnen, mit hundert Stufen unter sich, mit
keinem Lift, mit nassen Keller, mit wenig Einkommen, mit
Geisteswissenschaft, mit keinen riesengroßen Körperkräften, mit
prinzipiellem intellektuellen Denken, das Sie ignorieren, indem Sie jedes
Wort der Bedeutung nach ignorieren?
Ich stellte Ihnen - nicht nur einmal die Frage, welche genaue
Gegenstände Sie auf dem Dachboden beanstanden (nicht, welche Sie
persönlich stören), die nicht den Lagermöglichkeiten per Wiener
Landesgesetz entsprechen, und da schrieb ich Ihnen noch zu freundlich, an
meinem Geburtstag, während ich unter den Folgen einer offiziell
diagnostizierten Posttraumatischen Belastungsstörung nach einem
körperlichen Anschlag mit Tötungsabsicht litt: Ich leide spätestens
seitdem Qualen. Wenn mir nicht persönlich bekannte Männer unmittelbar in
der Nähe sich betätigen, beunruhigt mich das ungemein, und wenn Sie das
nicht verstehen, dann unterlasse ich die Bemerkung, die ich äußern könnte.
Sie meinen das Recht und das Gesetz auf Ihrer Seite zu haben und mögen
sich über dieses Schreiben belustigen. Ich hoffe nicht, denn wenn dies
zutrifft, unterstelle ich Ihnen nichts, was Sie als klagebedürftig
auffassen könnten, sondern erliege selbst dem existentiellen Eindruck,
dass hier ein Machtspiel ausgetragen wird, das nicht meine Idee war, und
ich verstehe nicht, weshalb wir das notwendig haben. So Sie erfolgreich
sind, obliegt es Ihnen, sich über arme HausmitbesitzerInnen wie mich
lustig zu machen nur tun sie dies bitte im Privaten, denn es ging
schließlich um die eine rechtsspezifische Rechtsfrage an Sie, die
offensichtlich Ihre Sekretärin an Ihrer statt, der angesprochen war, eben
nicht beantwortete: Ich bekam einen Gesetzestext, denen ich gerne zur
Erinnerung per Attachment zurücksende, den ich lange vorher kannte, ehe
ich ihn im für mich psychisch-körperlich katastrophalen Monat August 2011
zugesandt bekam ich hatte schwere Verletzungen und hätte tot sein können
dafür können Sie nichts, auch nicht, dass ich seitdem weniger arbeiten
kann, weniger Möglichkeiten habe angeblich rechtswidrig gelagerte
Gegenstände wegzutragen - mein logisches Denken und Ihren
Hegemonialanspruch auf leere Dachböden, der Ihnen per Gesetz nicht
vollkommen zusteht, hat dies so wenig zerstört wie Ihnen offenbar
bestätigt. Bitte lesen Sie den Gesetzestext selbst noch einmal es tut
mir leid, Sie ungewollt aber unausgesprochen zu diskreditieren: Ich
stellte das, denke ich, klare Ersuchen, mir zu nennen, was GENAU Sie
sollten doch den Dachboden [
] persönlich kennen, statt Ihre Untergebenen
respektive Mitarbeiter zu senden und sich auf Ihre Eindrücke zu verlassen,
das muss doch von einem biederen Rauchfangkehrer zu erwarten sein (ich sah
mir heute Ihre sehr ansprechende Webseite an, die sich in den letzten
Jahren verschönert hat, da stand was von partnerschaftlich-nützlichem
Betrieb, ja sogar aufgrund einer mittelalterlichen Mythologie mit ihr
entsprechender und nicht mehr baulich gegebenen verknüpften
Glücksbringerei, die ich noch nie empfand ich trage selber schwarz, aber
mir sagt niemand Glücksbringerei voraus, ach das heißt, Sie begründen
Ihre Stellung unter anderem einer durch Jahrhunderte hin veralteten
Tradition, Sie führen doch einen modernen, wie ich für Sie hoffe, gut
gehenden Betrieb in meiner Nachbarschaft, der weitaus besser verdient als
ich kleiner Magister und Mitbesitzer und vor Allem mittels unmittelbare
Nähe direkt betroffenen Bewohners eines Hauses, das Sie zufällig und ohne
Mitentscheidungsrecht unsererseits mitbetreuen, das Sie durch
gesetzeskonforme Entgelte und Maßnahmen nicht schlecht finanziell
mitversorgt so muss ein armseliger Schreiber zweifeln, der aus eigener
Überzeugung statt Uniformierung nie annähernd gleich verdient und zu
zweifeln hat, ob er Ihnen überhaupt etwas gesellschaftlich Wertvolles
scheint etc. Ich werfe Ihnen hier keinerlei Übertreibung oder Ausnutzung
oder Mobbing oder Übervorteilung vor, allerdings nicht ohne Impressionen
davon zu haben; ich hätte gern gar keinen Konflikt mit Ihnen und mir noch
unbekannteren Mitgliedern der Feuerpolizei, welche möglicherweise, ich
wiederhole: möglicherweise auf Ihre mir nie detailgerecht identifizierten
Übelstände (ein so ein ungermanistisches Amtswort) eingeschworen wurde,
aber ich selbst erhielt NIE wirklich Kenntnis davon.
Ich werfe Ihnen gar nichts vor, außer dass Sie niemals verständlich auf
meine Kommunikationsversuche reagierten. Dies ist doch der Beginn jeden
Übelstands.
Ich werfe Ihnen nicht vor, dass Sie zu gut für uns wären. Ich werfe Ihnen
nicht vor, dass Sie Ihre Stellung im Sinne von Status oder sonstigem
ausnützen. Ich werfe Ihnen nicht vor, dass Sie unkundig seien im
Gegenteil, ich erbat Ihre DETAILIERTE Information ich bekam die nie.
Was haben Sie davon? Ich stelle Sie nicht in Frage, Sie aber leichtfertig
mich. Ist es Ihnen zu leicht mehr zu verlangen, was gesetzeskonform ist?
Beweisen Sie mir, dass es sich hier nicht um eine kleine Machtfrage
handelt, die mir schadet aber Ihnen nicht viel bringt! Zeigen Sie mir
persönlich und argumentativ, was an den scheinbar so skandalösen
Dachlagerungen so gesetzlich ungestattet ist und warum wie gesagt, ich
berufe mich auf einen Gesetzestext, auf den Sie sich genauso berufen oder
berufen lassen.
Sie stimmen doch gewiss mit uns überein, dass es sich hier nicht um
Rechthaben handelt, sondern um tatsächliche (den vor Ort tatsächlichen
Gegebenheiten entsprechenden) ZUMUTBARKEITEN. Bitte, das kommt Ihrem
eigenen Prestige zu Gute. Es sind Sie, die mich brüskieren, nicht ich oder
wir Sie.
Bitte, hören Sie endlich auf mich zu terrorisieren.
Mit dem Ersuchen einer nachdenklichen Kenntnisnahme, die Ihrer Seriosität
eindeutig gerecht werde und noch immer freundlichen Grüßen
Ein auf dem Dach gelagerter Leichnam
