Beschreibe den Weg, den zu beschreitenden, missachte die Jungens, die auf
dem Weg dir zuschreien, tritt an dir vorbei, indem du kein Gesicht
verziehst, wähle eine Straßenbahn anstatt der U-Bahn. Und sieh, die Gefahr
kommt von allen Seiten. Es wundert, dass nicht immer, nicht dauernd was
passiert, nicht überall, der Mensch die Larve nicht abzunehmen braucht, um
Bestie zu sein.
Beschreite.
Der ganze Waggon hinter mir betreibt Schmerzverteilung oder –betreibung.
Wilde Exzesse der Verbrüderung finden dabei statt.
Ich halte mich hier aufrecht mit mir. In keiner Weile will ich was
erzielen, bis ich jemals etwas habe. So hart wie mein Schädel ist ein
anderer Fuß. Und ich behalte Recht bis in meinen Bruch. Eine vernarbte
Aussicht nach der anderen … was kann uns das geben mit einem Fuß im Grab
und einem in den Himmel – bleibt auch einer auf der Oberfläche?
Folgendes sage ich mir jeden Tag: Steig in eine Straßenbahn und blick dich
nicht um, denn hinter dir da schimpfen sie. Sitze in der Straßenbahn und
blick dich nicht um, denn hinter dir da vögeln sie. Sitze in der
Straßenbahn und zähl nicht die Stationen, denn hinter dir da speiben sie.
Steige in die Straßenbahn, sitze ja nicht da und stehe in Ecken gekauert,
denn hinter dir erschlagen sie. Harre aus in dieser Straßenbahn, sprich
ein letztes Gebet, denn sie ist an der Weiterfahrt verhindert. Und wenn du
jetzt hinausläufst, möglichst unbeschadet, und nichts aus deiner Tasche
vergisst, dann triffst du wahrscheinlich, wenn sie dich nicht gerade
überfährt, während du über die Straße springst, die Frau deines Lebens.
