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Editorial

Vivenz, Zojer, Neuwirth Am Anfang war...

Am Anfang war der Schrei. Und der Schrei ist Fleisch geworden und hat in uns Wohnung genommen. Geben Sie es zu, liebe Leserinnen und Leser, aus den Uteri ihrer Mütter gespuckt, geworfen, gezogen, begrüßten Sie das Licht der Welt mit einem herzhaften Brüllen. Natürlich, mittlerweile hat die Sprache unser aller Denken infiziert. Es bleibt uns allein die ultima irratio, unsere Schreie aus Buchstaben zu komponieren, Schallwellen ins Alphabet zu schlagen, um expressis verbis den allenthalben zum Himmel lärmenden Widersinn gebührend zu quittieren.

Christoph Vivenz Was gibt's hier zu sehen?

Auf diesen Webseiten finden Sie ätherische Genreliteratur (Journal), Alter-Egomanien unserer drei Autoren (Kolumnen) und nicht zuletzt alles Übrige (Marginalien). Zur ungefähr allzweidienstäglichen Hirnkammernbeschallung finden Sie sich bitte pünktlich eine Stunde vor Mitternacht vor Ihrem Radiogerät ein, oder aber Sie erdreisten sich dazu im tollen Internet - für kakophonische Dauerberieselung wird gesorgt, das Risiko tragen ganz allein Sie. Im Archiv können Sie Ihren Verstand verlieren, niemals aber Zeit, denn der Schrei spielt schon lange genug in der Sandkiste, um bei Bedarf auch ihr Stundenglas nachzufüllen.

Günter Neuwirth Wer schreit da herum?

Grundsätzlich niemand! Und wenn es doch vorkommen sollte, dass auf ihrem Bildschirm ein grotesk-literarisches Postillenformat erscheint, eine Sammlung abgründiger Seichtigkeit, Kopfschmerzgefahr und Buchstabenverwirrung, seien Sie beunruhigt, denn dies alles ist bloß virtuell. Dafür sorgen die drei pathologischen Wort-Wiederholungstäter Günter Neuwirth, Christoph Vivenz und Mathis Zojer. Diese drei nimmermüden Geisteskindsköpfe und sich in jeden verdorbenen Brei einmischenden Verstärker schlechten Geschmacks werden Ihnen so manche schlaflose Mittagspause bereiten.


Wir sind ...

Günter Neuwirth

Christoph Vivenz

Mathis Zojer


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